Tanita Viscan






     

Tanita Viscan

Das VISCAN erlaubt das präventive und auch diagnostisch thearapie- begleitende Messen des Viszeralsfetts innerhalb von 30 Sekunden durch die neuste TANITA BIA-Technologie. Gleichzeitig misst es den Bauchumfang mittels acht Infrarot- sensoren. Die Messung erfolgt bequem im Liegen mit einem „Elektronenband“, welches auf dem Bauchnabel gelegt wird. Das Gerät besteht zusätzlich zu diesem Band aus dem Hauptgerät, das sich während der Messung als Brücke über dem Gürtel befindet und die Auswertung übernimmt. Zum einfachen Transport des insgesamt 3,1 kg leichten Geräts ist eine Transporttasche im Lieferumfang enthalten.




Eigenschaften


• Die direkte Messmethode erlaubt hohe Genauigkeit der Messresultate des
   Abdomen – es sind keine Angaben von Gewicht, Größe oder Alter nötig

• Die Meßmethode mit der liegenden Testperson begünstigt das Messen von
   älteren, schwerkranken oder behinderten Personen

• Schnelligkeit - Messresultate innerhalb von 30 Sekunden

• Leicht und portabel – nur 3,1 kg

• Einfach zu handhaben – kein Training oder Ausbildung nötig für den Umgang
   mit der Ausrüstung

• Alle Personen können gemessen werden durch Taste  „> 130 cm
   Bauchumfang“ (Einsatz des Hauptgeräts dann ausschließlich als Terminal)

Hauptgerät:
Messmethode Bauchumfang: Nah - Infrarotlicht - Reflexionsmessung (NIR)
Batterie: nickel metall-hybrid batterie
Gewicht: 2,6 kg

Elektronenband:
Messmethode Viszeralfett: 4-Elektroden Typ BIA
Messfrequenz: 6,25 kHz, 50 kHz
Gewicht: 0,5 kg

Positionierungslaser:
Laser Wellenlänge: 650 nm (Rotlicht)
Laser Output: weniger als 1 mW
Einstufung: Klasse 2M


 


Was ist eigentlich Viszeralfett?

Bei den Körperfetten wird zwischen dem Unterhautfett (subkutanes Fett) und dem Eingeweidefett (Viszeralfett) unterschieden. Der Ursprung des Wortes ist aus dem lateinischen viscera "Eingeweide" abzuleiten. Das Viszeralfett wird in der Bauchhöhle eingelagert und umschließt die inneren Organe. Es diente ursprünglich als Energiereserve beim extremen Nahrungsmangel.


Warum Viszeralfettmessung?

Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und der veränderten Ernährungsgewohnheiten erfüllt oftmals das Viszeralfett nicht mehr seinen ursprünglichen Zweck. Der Nahrungsüberschuss vieler Industrienationen in Verbindung mit dem Bewegungsmangel bewirkte das Auftreten der Volkskrankheit Adipositas und einhergehend damit das Übergewicht. Dabei wird in einem erhöhten Maße das subkutane Fett, allerdings auch das latent vorliegende Viszeralfett eingespeichert. Eine massive Einlagerung, insbesondere des Viszeralfettes, kann zum Schlaganfall, Herzinfarkt und Arterienverkalkung führen. Außerdem steigt die Gefährdung durch altersbedingten Diabetes und die Neigung zum metabolischen Syndrom.
Professor Jimmy Bell vom Medical Research Council's centre des Londoner Imperial College kam jedoch jetzt zu der Erkenntnis, dass nicht nur übergewichtige Menschen gefährdet sind. Auch Leute mit Idealmaßen können nach Untersuchungen mit Magnetresonanztomographien gewaltige Fetteinlagerungen haben. Eine massive Gesundheitsbedrohung die bislang im Verborgenen lag. Eine Viszeralfettmessung kann Auskunft über den realen Fettgehalt geben. Die frühzeitige Erkennung des Viszeralfetts in Verbindung mit einer gezielten Therapie kann die Lebenserwartung deutlich steigern.


Wer bietet Viszeralfettmessung an?

Bislang waren Viszeralfettmessungen nur mit Magnetresonztomographien (MRT) oder Computertomographien (CT) möglich. Der allgemeine Einsatz der beiden Verfahren zur Ermittlung der Körperzusammensetzung war wegen der hohen Kosten nicht vertretbar. Insbesondere die Unterscheidung des viszeralen und subkutanen Fettgewebes war nur mit diesen Verfahren durchführbar. Durch neue Technologien und das Vorantreiben der Forschung ist nun auch ein Gerät auf Basis der bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) auf dem Markt, das VISCAN von TANITA, dass das Messen des Viszeralfettgehalts für jeden gesundheitsorientierten Menschen mit einer sehr hohen Genauigkeit ermöglicht. Die Vergleiche mit den Referenzmethoden CT und der Dual-energy-Xray- absorption (DEXA) ergaben Korrelationswerte von r=0,94 und r=0,95, welche sich als hoch signifikant bestätigten.


 

 ANFAHRT | AGB | IMPRESSUM